Deine Weiblichkeit ist keine Rolle.
Sie ist deine Wahrheit.

Nicht neu. Echt.

Ich war Suchende – bis ich begriff, dass alles, was ich suchte, schon in mir war. 
Ich habe mich nicht neu erfunden – ich habe mich erinnert, wer ich wirklich bin.

Ich bin Pia Sattler – Mentorin und Raumhalterin für Frauen, die bereit sind, sich selbst wieder zu begegnen.
Nicht oberflächlich. Nicht funktional. Sondern in ihrer Tiefe. In ihrer Wahrheit. In ihrer Essenz.

 

Mein Weg ist keine Erleuchtung. Er ist eine Wanderung - bis heute.

 

Es gab nicht den einen Paukenschlag. Keinen großen Aha-Moment, der plötzlich alles veränderte. Mein Weg ist – und bleibt – wie eine Bergwanderung. Mal steinig und steil, mal sanft gewunden mit weiter Aussicht. Ich gehe in meinem Tempo, bleibe stehen, ruhe mich aus, gehe auch mal zurück oder verliere mich kurz im Dickicht. Aber ich gehe weiter. Schritt für Schritt, immer höher. Und zwischendurch lerne ich, innezuhalten, die Aussicht zu genießen und das Erreichte anzuerkennen und zu feiern.

 

Meine Wut hielt alles zurück.

 

Einen Meilenstein gab es: als meine Wut ging. Sie war lange Jahre meine Begleiterin. Stellvertreterin für alle Gefühle, die ich nicht fühlen wollte; nicht fühlen konnte. Mein Antrieb – und gleichzeitig mein innere Wächterin. Sie hat mich mit Energie versorgt und mich zugleich gezwungen, Pausen einzulegen, wenn es zu viel wurde. Doch irgendwann war sie weg. Und mit ihr die Mauer, die sie bewacht hatte. Stein für Stein abgetragen. Zurück blieb: Ruhe. Raum. Platz für neue Gedanken. Raum für alle Emotionen, die ich so lange nicht zulassen konnte.

 

Ich war die Kämpferin. Die Starke. Die Unkaputtbare.

 

Von klein auf war ich im Kampfmodus. Gegen Regeln. Gegen Systeme. Gegen alles, was mich klein halten oder gleichschalten wollte. Ich war die, die alles schaffte, die stark blieb, die niemals nachgab. Ich war die Mutige. Die, die alles regelte. Für andere praktisch – für mich ein schleichender Verlust meiner Freude und Lebenskraft. Gefühle waren in dieser Rolle hinderlich. Irgendwann gaben sie auf. Und ich funktionierte – leer und stumpf. Bis nichts mehr ging.
 

Ich hatte alles. Mann. Kinder. Haus. Job. Figur. Sozialleben. 
Alles, was eine Frau angeblich braucht, um glücklich zu sein. Ich war ganz oben – und innerlich am Boden.

Burnout. Klinik. Zusammenbruch.


Heute weiß ich:
Ich bin nicht das wert, was ich bereit bin zu opfern.   
Es gibt keinen Sonderpreis für Selbstaufgabe.


Meine Umstände machen mich nicht unglücklich – meine Entscheidungen tun es.
 

Und genau das war mein Wendepunkt. Der Moment, in dem ich begann, mein Leben neu zu gestalten. 
Für mich. Mit mir. Keine Selbstoptimierung. Sondern Selbstakzeptanz.
Dafür durfte ich mich neu kennenlernen. Meine Gefühle. Meine Gedanken. Und meinen Körper.

 

Selbstfindung fühlt sich nicht an wie ein Märchen. Sondern eher wie Sterben.

 

Aber als ich begann, mich wieder zu spüren, war da keine sanfte Glückseligkeit. Es war unbequem. Roh. Widerspenstig. Wie Schuhe, die nicht passen. Wie Schmutz, den man nicht abwaschen kann. 

Mein System wehrte sich. Aber es gehörte zu mir. Und ich hielt durch. Ich gab mich rein ins Unbekannte, Unvertraute. Ich lernte, meine Emotionen neu kennen – behutsam, aber neugierig. Erfahren. Erspüren. Erleben. Nie wieder ohne!

 

Meine Einladung an dich.

 

Ich lade dich ein, in den Raum deiner Erinnerung.
Ich lade dich ein, deine Essenz zurückzuholen.
Ich lade dich ein, dich zu verkörpern.

 

Erinnere dich. Verkörpere dich. Lebe dich.

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